Craniosacral-Therapie

Teilbereich der Osteopathie

Das craniosacrale System steht für die Bewegung der Gehirnflüssigkeit, das Nervensystem, dessen Hüllen - die Hirnhäute - sowie deren Anheftung am Schädel (Cranium) und am Kreuzbein (Sakrum).

Ziele der Craniosacraltherapie ist durch Berührung, vor allem am Kopf, auch den gesamten Körper positiv zu beeinflussen, sowie die Vitalität insgesamt zu stärken.

 

Die erprobte Wirkungsweise ist zum gößten Teil wissenschaftlich noch ungeklärt und vielschichtig. 

Einerseits geht man davon aus, dass die harte Hirnhaut, die ein sehr dichtes Netzwerk an Druck- und Zugrezeptoren hat, auf diese Berührungen anspricht. Andererseits sollen nachgewiesene Rezeptoren in den Schädelnähten - wo die verschiedenen Schädelknochen sich zusammenfügen - auf Druck und Zug reagieren und ihrerseits indirekt Muskelspannungen modulieren.

 

Viele andere Theorien gehen ebenso von anatomischen Strukturen aus, die Wirkungsweise zu erklären.

 

Wir lassen uns überraschen, wie uns die  Wissenschaft in der Osteopathie bei der Craniosacraltherapie noch erhellen wird und freuen uns inzwischen über die empirischen Erfolge dieses Teilbereichs der Osteopathie.